Boris und Lütcher
Das waren meine Lieblinge:
Links ist "Lütcher", eigentlich hieß er Teufel. Aber weil er der Jüngere war, wurde er immer so gerufen. Lütcher ist kurz vor seinem 12. Geburtstag gestorben.
Rechts sitzt Boris. Er ist kurz vor seinem 13. Geburtstag gestorben.
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Der Lütche ist im März 2002 an Nierenversagen gestorben. Boris hatte mich auf ihn aufmerksam gemacht, dass es ihm nicht gut geht. Es war Sonntag und habe ausgeschlafen. Boris mauzte die ganze Zeit. Dann habe ich den Lütchen hinterm Vorhang in einer Ecke kauern sehen und ihn nach nach vorne bugsiert. Er hatte weißen Schaum vor dem Mäulchen. Meine Schwester ist sofort mit mir zum Tiernotarzt gefahren. Der konnte ihm aber irgendwie nicht helfen und hat ihn mir nach ein paar Stunden wieder mitgegeben.
Dann sind wir zur Tierarztklinik gefahren. Dort hat man ihn die Nacht behalten und an einen Tropf gelegt. Morgens wurde ich angerufen, dass ich Abschied nehmen soll. Man könne ihm auch dort nicht mehr helfen. Ich bin mit meinem Freund sofort gestartet. Er guckte mich so traurig an. Aber ich merkte, dass er froh war, dass ich nun endlich da war. Die Ärzte dort waren sehr nett. Ich konnte in Ruhe Abschied nehmen und war die ganze Zeit bei ihm, um ihn zu streicheln.
Er hat eine schöne Kiste bekommen und wir haben ihn in aller Ruhe beerdigt.
geb. 31.03.1991
gest. 04.03.2002
Boris war dann fast ein Jahr allein. Er hat den Kleinen sehr vermisst. Er hat ihn zwar oft genervt aber jetzt wo er nicht mehr da war....
Boris hatte dann kurze Zeit später Blut im Urin. Ich bin sofort zur Tierärztin. Eine ganz Liebe, die beim Lütchen allerdings Urlaub hatte.
Er bekam sofort Antibiothika. Außerdem hat sie festgestellt, dass seine Zähnchen nicht mehr in Ordnung sei und dass damit auch die Nierenkrankheit mit verbunden sei.
Das Antibiothika hat aber schnell seine Wirkung gezeigt und es ging Boris wieder gut. Nach ein paar Monaten ging es aber wieder los. Boris fraß auch nicht mehr richtig. Die Abstände, an denen er die Medikamente nehmen musste wurden immer kürzer. Zwischenzeitlich stellte die Ärztin auch fest, dass die eine Niere geschrumpft war und die andere nicht mehr richtig arbeitet. Sie sagte dann zu mir, dass, wenn er anfängt zu leiden, wir ihm helfen müssten. Dass war dann im Januar 2003 der Fall und er folgte dem Lütchen auf die Regenbogenbrücke. Auch er bekam ein schönes Kistchen und wurde neben seinem Kumpel begraben.
Meine Fellnasen waren ihr ganzes Leben - bis auf wirkliche Kleinigkeiten - immer gesund. Dass dann alles ein so schnelles Ende nehmen würde, damit habe ich nicht gerechnet.
geb. 26.04.1990
gest. 14.01.2003
Ich vermisse die Beiden sehr. Sie waren für mich meine Kinder.
Seit September 2007 habe ich nun wieder zwei Fellnasen: Lucky & Lucy. Diese Beiden waren vorher Besuchskatzen. Solche hatte ich zwischenzeitlich immer wieder beherbergt.
Auf dieser schönen Seite kann man ein Licht entzünden für alle Tiere: